Fröhliches Chanukka

Am 10.Dezember hat das jüdische Lichterfest begonnen. In diesem Jahr geht es vom 10. – 18. Dezember. Jeden Tag wird nach Sonnenuntergang eine Kerze entflammt. Es erinnert an drei wichtige Ereignisse in der Geschichte des jüdischen Volkes: die Befreiung aus griechischer Herrschaft, die zweite Weihe des Tempels und an ein Lichtwunder.
Für mich ist das auch Anlass an meinen jüdischen Großonkel Hans Heller zu denken. Hans war ein wunderbarer Komponist. Zuletzt vergessen, führte der große Pianist Prof Dr. Jascha Nemtsov in diesem Jahr einige seiner Stücke auf. Hans Hellers Musik ist ein Appell gegen Gewalt und Krieg. Nächstes Jahr wird sein „Requiem für den unbekannten Verfolgten“ in Erfurt uraufgeführt.
1933 musste er aus Deutschland fliehen und überlebte den Krieg, Verfolgung und KZ nur mit unfassbarem Glück. Anfang der 50er Jahre kehrte Hans nach Deutschland zurück.
Es ist mir ein unglaublich großes Anliegen jüdisches Leben in Deutschland zu fördern. Es macht Deutschland so viel reicher!

NEIN zu Gewalt gegen Frauen

Körperliche oder sexuelle Gewalt gehört vielerorts zur alltäglichen Erfahrung von Frauen.

Am 25. November machen die Vereinten Nationen mit dem „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ weltweit mit vielen Aktionen auf diesen Missstand aufmerksam.

Die SPD Brandenburg und in ihr besonders die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) unterstützen diese Aktion seit vielen Jahren. Wir setzen uns ein, für ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben von Mädchen und Frauen weltweit.

Wir sagen Nein zu Gewalt an Frauen und Kindern, Nein zu weiblichen Genitalverstümmelungen, Nein zu Zwangsheirat, Nein zu Ehrenmorden, Nein zu Frauenhandel, Nein zu Zwangsprostitution und Nein zu Häuslicher Gewalt.

50 Jahre Kniefall von Warschau

„Am Abgrund der deutschen Geschichte und unter der Last der Millionen Ermordeten tat ich, was Menschen tun, wenn die Sprache versagt.“  Willy Brandt
vor 50 Jahren, am 7. Dezember 2020 kniete Willy Brandt in Warschau und bat um Vergebung für die Verbrechen unseres Landes. Eines Landes, das ihn selbst verfolgte. Beim Anblick dieser Szene, die das Europa in dem wir heute Leben erst möglich machte, kommen mir immer wieder die Tränen. Es ist einer der wichtigsten Momente unserer Deutschen und Europäischen.
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