Ein starkes Signal für Bad Belzig und die gesamte Region

Gute Nachrichten für Bad Belzig übermittelt die SPD-Bundestagsabgeordnete Sonja Eichwede: „Der Bund bewilligt erste Maßnahmen aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, das mit insgesamt 250 Millionen Euro ausgestattet ist und wir sind dabei.“

Das Programm soll den Innenstädten den Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtern. Der Bund unterstützt die Gemeinden, lebendige und attraktive Ortskerne und Stadtzentren zu entwickeln oder zu erhalten.

„Mit der Zusage des Bundes für Bad Belzig erhalten wir die Möglichkeit, den Einzelhandel zu stärken und die Vielfalt der Innenstadt weiter zu verbessern. Ein Gewinn für den gesamten Fläming. Das Geld soll dafür eingesetzt werden, den Stadtkern für alle einladend zu gestalten und zum Verweilen einzuladen.“, so Sonja Eichwede.

Die Kommunen waren im Sommer aufgerufen, Projektvorschläge für innovative Konzepte und Handlungsstrategien einzureichen. „Umso mehr freut es mich, dass unsere „Smart City“ Bad Belzig dem Aufruf gefolgt ist und nun mit einer Fördersumme 460.774 Euro Berücksichtigung findet.“

In der Innenstadt von Bad Belzig sollen Ideen und Maßnahmen der Handlungsstrategie “Vitale Innenstadt“ umgesetzt und verstetigt werden. Die Umsetzung der Handlungsstrategie soll u.a. begleitet werden von einem Innenstadtmanagement, dem Aufbau eines digitalen Workflows für Bewilligungsverfahren, der Einrichtung eines Verfügungsfonds sowie der temporären Anmietung von Leerständen für Pop-Up-Nutzungen.

Nicht zuletzt wegen der Corona Folgen hat Olaf Scholz als Finanzminister entschieden, dass die Mittel des Bundes bereits in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Die SPD-Bundestagsfraktion, auch die Handelsverbände und Kommunen hatte zusätzliche Hilfen gefordert, die der Bundesfinanzminister auch bereitgestellt hat.

Innenstädte haben eine große Bedeutung für Menschen. Das ist durch die Folgen der Corona-Pandemie noch deutlicher geworden. Innenstädte unterliegen schon länger einem Strukturwandel, der durch die Corona-Pandemie beschleunigt wurde. Filialisierung und Digitalisierung, der Onlinehandel und die Verdrängung sozialer Einrichtungen und von Wohnungen machen den Zentren zu schaffen.

„Innenstädte sind gerade im ländlichen Raum Orte der Begegnung, der Bewegung und Kommunikation. Innenstädte müssen sich an die Klimaveränderung anpassen und durch soziale Einrichtungen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen. Das ist eine große Aufgabe, bei der wir den Kommunen mit dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ unter die Arme greifen und sie gleichzeitig selbst entscheiden lassen wollen, wie sie dieser Vision näherkommen“, so die frisch gewählte Bundestagsabgeordnete Sonja Eichwede abschließend.