Selbstverpflichtung: Politik ist Ehrensache

Korruptionsvorwürfe und Lobbyismus für autokratische Regime: Die Union muss endlich den eigenen Laden aufräumen. Die scheinheilige Transparenzoffensive von CDU und CSU leistet das nicht. Sie ist lediglich eine Reaktion auf sinkende Umfragewerte und Wahlergebnisse, die nicht ansatzweise darüber hinwegtäuschen kann, dass die Union ein massives Problem mit Vetternwirtschaft hat. Es muss Schluss damit sein, dass schärfere Kontrollen und Gesetze von der Union blockiert werden. Den Vorschlag der SPD, einen unabhängigen Transparenzbeauftragten einzusetzen, der endlich Licht ins Dunkeln bringt, unterstütze ich daher ausdrücklich. Schärfere Gesetze und ein effektives Lobbyregister müssen folgen.

Für mich ist klar: Demokratie ist Ehrensache. Ich möchten als Abgeordnete den Menschen unserer Region eine Stimme geben, die Zukunft unseres Landes mitgestalten und für echte Veränderung einstehen. Deshalb habe ich gemeinsam mit über 50 anderen jungen Kandidierenden der SPD eine Selbstverpflichtung unterschrieben, die weit über die bestehenden gesetzlichen Standards hinausreichen. Wir verpflichten uns zur konsequenten Transparenz. Jeder Cent aus Nebeneinkünften wird offengelegt. Bezahlte Lobbytätigkeit ist ein absolutes No-Go. Wer mich wählt, kann sich hundertprozentig sicher sein: Ich bin nicht bestechlich. Das ist nicht nur die unumstößliche Grundlage meiner Tätigkeit als Richterin, sondern auch absolutes Fundament meiner politischen Arbeit.

Deshalb werde ich als Abgeordnete nicht nur alle Nebeneinkünfte transparent machen – sondern auch jeden Euro spenden. Politik funktioniert nur mit Vertrauen und Integrität.